Deutsch  |  English  |  Français

Pressestimmen:

"Die Harfe wurde gespielt von der aus Paris stammenden Virtuosin Anne-Sophie Bertrand, die mit der Eleganz und dem Glanz ihres Spiels nachhaltig begeisterete" FAZ

 

"She has a gift to making the most of dramatic movements which shows the potential of developing mastery, in handling suspense and drama and moving an audience emotionally" Hilary Behrens, Programming Director, IMS in Prussia Cove

 

"But in the end the show was stolen by Anne-Sophie Bertrand with a stunning performance of the Sonata for harp by Germaine Tailleferre" The Observer

 

"die Harfenistin Anne-Sophie Bertrand, die den Mozart-Ton ideal traf und eine bezwingende Partnerin war" WAZ

 

"Die RSO-Soloharfenistin Anne-Sophie Bertrand war der Star des Abends. Sie hegte mit den Werken der französischen Impressionisten einen sorgsamen und fantaisievollen Umgang, so dass der Besuch dieses Konzerts der reine Hörgenuss wurde." FNP

 

"Dies ist ein besonders feines Beispiel für mozartische Instrumentalmusik. Anne-Sophie Bertrand beeindruckte mit zauberhaftem Harfenspiel und einwandfrei ausgeführten Trillerpassagen." WT


Presseberichte

Auszug:

Lauterbacher Anzeiger, 19. Januar 2015

Ausverkauftes Konzert mit Ausnahmekünstlern

MUSIK Solisten des HR-Sinfonieorchesters konzertierten in Lauterbach

LAUTERBACH - Ein ausgezeichneter Ruf eilte ihnen voraus, und so war es kein Wunder, dass das Kammerkonzert mit Solisten des HR-Sinfonieorchesters mit Anne Sophie Bertrand (Harfe) und Nicolas Cock-Vassiliou (Oboe) lange vor Beginn ausverkauft war und man tatsächlich einige aus der Schlange am Kartenschalter nach Hause schicken musste – wohl dem, der rechtzeitig zum Vorverkauf gegangen war. Auf dem Programm der beiden Ausnahme-Interpreten stand eine umfangreiche Liste teils selten zu hörender, interessanter Literatur, darunter auch eine erfreulich große Zahl moderner Werke.
Man begann mit zwei getragenen Stücken, dem Rêviere für Oboe und Harfe von Claude Debussy und der a-Moll-Romanze op. 94,1 von Robert Schumann. Die „Träumerei“ Debussys, ein Frühwerk, das bereits deutlich impressionistische Züge trägt und daher hervorragend mit Harfe zu spielen ist, zeigte sogleich, was die Zuhörer hier erwartete – auch wenn einige zunächst noch in den Anblick der wunderschönen Konzertharfe versunken schienen. Das aus Frankreich stammende Duo agierte mit bestechender technischer Reife, hoher Spielfreude, kompetenten Interpretationen, ausdrucksstark im Spiel und mit inspiriertem Vortrag. Das facettenreiche Programm war geeignet, die interpretatorische Vielseitigkeit der Musiker zu illustrieren, und man bekam auch viele französische Kompositionen geboten. Bertrand und Cock-Vassiliou ließen weder in den getragenen Anfangsstücken noch in den Nuancen barocker Kompositionen wie den Fantasien von Georg Philipp Telemann noch bei der melodiösen, fröhlichen Leichtigkeit der Nocturne-Variationen von Henri Brod (1799-1839) irgendwelche Wünsche offen.
Beide Musiker präsentierten sich auch solistisch: Nicolas Cock-Vassiliou brillierte mit glasklarem Klang, dem er stets einen Hauch von Leichtigkeit und Unangestrengtheit mitgab, sowie mit herausragenden Phrasierungen, etwa beim kaskadischen „Arethusa“ von Benjamin Britten. Anne-Sophie Bertrand wusste ebenfalls mehrfach solistisch zu überzeugen, wie zum Beispiel beim Impromptu op. 86 von Gabriel Fauré, das sie ebenso virtuos wie gefühlvoll interpretierte, wobei sie das breite Ausdrucksspektrum der spielerischen Komposition bestens in Szene setzte.
Auch der zweite Konzertteil brachte noch unerwartete Höhepunkte mit dem herrlich intonierten 1. Satz aus J. S. Bachs g-Moll Sonate BWV 120, in der die Harfe den Part des Cembalos eher übererfüllte, und der ausdrucksstarken Sonate op. 166 von Camille Saint-Saëns, hier mit der besonders gelungenen Inszenierung der ausgeprägten Munterkeit, ohne ausgelassen zu wirken.
Das phantastische Konzert erhielt ausdauernden Applaus, den die Musiker noch mit einem anonymen, alten, russischen Walzer quittierten – man hätte ihnen noch lange zuhören mögen.

Von Martin Krauss

Pforzheimer Zeitung 15. Januar 2012

Sinnliches Vergnügen
Die in den Allegro-Ecksätzen luftig schwungvoll und im Andante wunderbar zart interpretierte, in den Solopassagen wie von einem Silberstift nachgezeichnete Harfen-Bearbeitung des Klavierkonzertes A-Dur (KV 414) von Wolf-gang Amadeus Mozart verzauberte die Zuhörer im vollbesetzten Saal. Geradezu kongenial dem Wunderklanginstrument angepasst, präsentierten sich Claude Debussys Tänze für Harfe und Orchester („Danse sacrée“ und „Danse profane“), wobei nicht nur die von den Streichern fein untermalten Glissandi und Arpeggien mit leuchtend hin getupfter, impressionistischer Farbigkeit sinnliches Vergnügen bereiteten. Eine Ahnung von paradiesischen Freuden vermittelte die Wiedergabe von Gabriel Faurés „Impromtu op.86“ für Harfe solo, das von Anne-Sophie Bertrand virtuos entfaltet wurde – ein musikalisch funkelndes, kostbares Juwel.

BIETIGHEIM-BISSINGEN, 17. JANUAR 2012

Zauberhafte Harfenklänge

Das Klavierkonzert A-Dur, KV 414, von Wolfgang Amadeus Mozart im Jahr 1783 komponiert, erklang während der diesjährigen Neujahrskonzerte der Kammersinfonie Bietigheim in einer interessanten Bearbeitung für Harfe und Streicher. Auf der Harfe gespielt wirkte der für das Klavier geschriebene Solopart wesentlich filigraner. Von Anne-Sophie Bertrand wurde dieser mit überaus sensiblem Anschlag der Saiten elegant als zartes Klanggewebe interpretiert.

Das Andante war dabei ein besonders hochrangiger Hörgenuss, denn die Solisten und die Kammersinfonie entfalteten mit der sanft dahinfließenden Melodie zauberischen Wohlklang. In den kunstvoll ausgeführten Kadenzen der drei Sätze bestach Anne-Sophie Bertrand bei einfühlsamem Spiel mit ihrer ausgereiften Virtuosität.

FNP 2012

Am Freitagabend begann die neue Saison der Schlosskonzerte mit einem auch für die folgenden Veranstaltungen verheißungsvollen Konzert.

Von Brigitte Gaiser, FNP

(…)Nach diesem sensibel interpretierten Werk spielte das Württembergische Kammerorchester Heilbronn unter Leitung von Ivo Hentschel Concerto grosso op. 6 Nr. 10 in d-Moll von Georg Friedrich Händel (1685-1759). Opus sechs zählt mit zwölf Werken neben den noch bekannteren der Feuerwerks- und Wassermusik zu den wichtigsten Orchesterkompositionen Händels.

Sehr konzentriert und mit großem Engagement bot das Orchester technisch und musikalisch eine überzeugende Leistung. Beim selben Komponisten blieb man mit dem bekannten Harfenkonzert op. 4 Nr. 6 B-Dur. Mit schönem, vollem Klang der Harfe, virtuos gespielt, reichten die Soloharfenistin des Hessischen Rundfunks, Anne-Sophie Bertrand, und das Orchester sich wechselseitig das in feinen Nuancen sich ändernde Thema. Im zweiten Satz beeindruckte die Solistin besonders mit der sehr anspruchsvollen Kadenz. Nach dem kurzen, aber äußerst virtuosen letzten Allegro war lauter Jubel des Publikums der Dank für die Leistung.

 

Staunend zuschauen

Im großen Gegensatz zu Händels Musik des Spätbarocks stand Claude Debussy (1862-1918) mit seinen ebenfalls recht bekannten und eindrucksvollen "Danse sacrée" und "Danse profane", Tänzen für Harfe und Streichorchester – von Anne-Sophie Bertrand ebenso überzeugend interpretiert wie vom Orchester. Und ohne eine Zugabe ließ das begeisterte Publikum die Harfenistin nicht gehen. "Noch etwas Französisches", sagte sie leise und spielte ein beschwingtes, fröhliches Stück, bei dem die Orchestermusiker einmal nicht nur hören, sondern auch staunend zuschauen konnten.(…)

 

DOWNLOAD Presseberichte

Deutsch: Download

Weitere Presseberichte habe ich in einem Pdf zusammengestellt, dieses können Sie sich herunter laden.

 

 


Videos auf Youtube

Duo harpe et saxophone

anne-sophie bertrand, harpe

michel supéra, saxophone

Reverie de debussy

Video ansehen »

 

habanera-duo harpe et saxophone

anne-sophie bertrand, harpe

michel supéra, saxophone

Video ansehen »

 


Gebrauchsanweisung für Harfe

VIDEO Gebrauchsanweisung für Harfe

Anne-Sophie Bertrand an der Harfe

 

Bei "Harfe" denkt man gleich an esoterische Damen mit wallenden Gewändern. Doch Anne-Sophie Bertrand ist anders. In der Sendung stellt sie ihr Instrument vor.

Video ansehen »

 

Quelle: © hr | hauptsache kultur, 03.09.2010